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Große Marktpotenziale in Ost- und Südosteuropa

Die "jungen" EU-Mitgliedsstaaten in Mittelosteuropa, sowie die Länder im Südosten Europas entwickeln sich für die österreichische Exportwirtschaft zu immer wichtigeren Märkten. Die geografische Nähe, ein immer stabileres politisches Umfeld, sowie überdurchschnittliche Wachstumsraten bieten günstige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Markteintritt. Nachgefragt werden sowohl Konsumgüter als auch Maschinen, Ausrüstungen und insbesondere Baubedarfsartikel.

Bei den zukünftigen EU-Mitgliedsländern Rumänien und Bulgarien, sowie den Westbalkanstaaten, besteht die Notwendigkeit, ihre Wirtschaft weiterhin zu reformieren und auch die Infrastruktur zu modernisieren. Dies sorgt für hohe Investitionen in der Straßen- und Schieneninfrastruktur,
im Energiesektor sowie beim Umweltschutz. Zur Finanzierung dieser Investitionen stehen diesen Ländern umfangreiche EU-Finanzhilfen zur Verfügung. Wie die Tabelle zeigt, liegen die Wachstumsraten beim Wirtschaftswachstum zwei bis drei Mal so hoch als in Westeuropa; auch bei den Importen ist ein überdurchschnittlich hohes Wachstum zu erwarten. Die Wirtschaftskammer Kärnten trägt der Bedeutung dieser Zukunftsmärkte
Rechnung und bietet auch heuer eine Vielzahl an Veranstaltungen zu diesen Ländern. So gibt es beispielsweise im Rahmen des Interreg-Projektes
"Business Network Carinthia-Slovenia" am 8.3. und am 15.3. individuelle Beratungen durch einen Exportberater bzw Steuerberater im Hinblick auf die Markterschließung in Slowenien. Am 22.3. findet ein Unternehmertreffen mit slowenischen Unternehmern aus dem Bereich Metallverarbeitung und Maschinenbau statt.

Am 1.3. gibt es in Klagenfurt ein Fachseminar zum Thema "Der Lebensmittelmarkt in Kroatien". Am 13.3. stehen die österreichischen
Handelsdelegierten in Zagreb und Sarajewo Kärntner Firmen im Rahmen eines Sprechtages in Klagenfurt zur Abklärung individueller Geschäftschancen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina zur Verfügung.

Am 22.5. findet das "Länderforum Rumänien" statt. Für den Herbst sind weitere Veranstaltungen geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie im Servicezentrum Außenwirtschaft und EU, Cornelia Stefan, T: 05 90 90 4 - 755, E: .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)

Gesamtwirtschaftliche Prognosen für Mittel- und Osteuropa

BIP 1) 2005 2)BIP 1) 2006 3)Importe1) 2005 2)Importe1) 2006 3)
Bulgarien5,55,512,011,1
Estland9,07,0 bis 8,010,0 bis 11,010,0 bis 13,0
Kroatien3,43,83,94,9
Lettland10,0 8,0 bis 9,024,0 bis 25,019,0 bis 20,0
Litauen6,86,0 bis 7,021,0 bis 23,010,0 bis 13,0
Polen3,3 4,52,57,8
Rumänien5,3 5,022,010,0
Russland5,9 5,826,715,5
Serbien5,0 5,00,015,0
Slowakei5,1 5,48,011,0
Slowenien3,94,06,36,6
Tschech. Rep.4,94,63,98,8
Ukraine3,05,0 bis 6,023,011,0 bis 13,0
Ungarn3,83,9 7,311,0

1) reale Veränderung in %; 2) Schätzung; 3) Prognose | Quelle: bfai Köln


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